NK Maribor
2 - 1
ND HIT Gorica
16. Juli 2011
Samstag, 20:00 Uhr
1. SNL
(1. Liga Slowenien)
2.000 Zuschauer
(15 Gäste)

Stadion Ljudski vrt (12.994)
Mladinska ul. 29
2000 Maribor
Slowenien
Am Samstag sollte mal wieder ein neuer Länderpunkt fallen. Slowenien war dies Mal an der Reihe, immerhin musste hierfür nur noch die Durchfahrt durch Österreich sowie die Zugstrecke im Land selbst gezahlt werden, wobei man mit 29 € dabei war. Slowenien konnte im Jahr 1991 seine Unabhängigkeit von Jugoslawien erklären und gilt seitdem als eigenständiger Staat mit Betonung darauf zu Mitteleuropa zu gehören. Nach etwas Sightseeing in Salzburg ging es am Vormittag ab durch die österreichischen Alpen um sich dann am Nachmittag in Maribor wiederzufinden. Marburg an der Drau, wie es im deutschen heißt, ist mit 117.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes und liegt nur 65 km südlich von Graz. Das vorab gebuchte Hostel wurde schnell gefunden. Ich machte noch einen kleinen Abstecher durch die Altstadt, ehe ich schon bald zu Fuß das Stadion des slowenischen Rekordmeisters NK Maribor erreichen konnte. So ziemlich als erster Zuschauer betrat ich das Volksgartenstadion, welches von 2006 bis 2008 mit Ausnahme der Haupttribüne komplett umgebaut wurde und nun einen zwar recht modernen, aber auch irgendwie stylischen Eindruck macht. Über der Haupttribüne thront ein großer markanter Rundbogen und auch die anderen Seiten verfügen über wellenförmige Dächer. Auf den Rängen herrschte zum Anstoß gespenstische Stille. Erst nach gut einer viertel Stunde gaben die knapp 90 Leute Rund um die Viole Maribor (Gründung noch zu Zeiten Jugoslawiens) mit einigen Anfeuerungsrufen ihr erstes Lebenszeichen von sich, verstummten aber erst mal wieder um später noch hin- und wieder mal von sich hören zu lassen. Ganz schwaches Ding! Ein Besuch lohnt sich hier wohl nur bei Spielen gegen Erzrivale Olimpija Ljubljana oder dem einen oder anderen internationalen Gegner. Aus dem an der Grenze zu Italien liegenden Gorica kamen bis auf einige Tribünensitzer keine Gästeanhänger mit. Diese gingen allerdings bald in Führung. So wie bei meinem Spielbesuch gestern, wurde aber auch dieses Spiel gedreht und in ein 2-1 umgemünzt. Leider war hierbei im Block der Viole nur sehr wenig Enthusiasmus zu spüren. Schade! Der Abend dauerte für mich nicht mehr allzu lange, denn schnell wurde für mich in einem Zimmer mit zwei englischen Chickas (wer findet den Fehler?!) und einem merkwürdigen Schlabber-Schlafanzug tragenden Österreicher, welcher die Chickas wie von einer Hummel gebissen zuquatschte, das Reich der Träume eingeläutet.
 







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