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Gemeinsam
mit Gerrit und Blaubacke, welche zuvor am Hauptbahnhof eingesammelt
wurden, konnte heute endlich einmal das Stadion in Verl in die Sammlung
aufgenommen werden. Der Besuch des aktuellen Tabellenführers
Preußen Münster bot dazu eine gute Gelegeheit. Nach 70
Kilometern Landstraße wurde das östlich von Gütersloh
gelegene Örtchen Verl sowie das dortige Stadion auch schon
erreicht. Das Stadion an der Poststraße ist ein einfach
gestriktes Stadion, bestehend aus einer 1.000 Plätze fassenden
Sitztribüne längs des Platzes sowie einigen
unüberdachten Stufen auf den übrigen drei Seiten. Sehr zu
empfehlen ist hier die Mantaplatte. Lecker lecker! Bei klirrender
Kälte und leicht Schneebedecktem Spielfeld ging nun also das Spiel
über die Bühne. Die mittelmäßige Partie sah nach
63 Minuten sein erstes Tor. Preußen ging in Führung!
Fünf Minuten vor Schluss gelang Verl der Ausgleich. Für die
Entscheidung zum 1-2 in der 91. Spielminute sorgte dann ausgerechnet
ein Eigentor! Aua! Während des Spiels sangen die beiden Fanszenen
90 Minuten lang gegeneinander an! Zum einen die Curva Monasteria
(hinter dem Tor) und zum anderen die Deviants (auf der Gegengerade),
wohlgemerkt beide aus Münster! In Münster steckt so viel
Potenzial, aber so ein Auftritt wie heute wirkt eher wie ein
chaotisches Durcheinander mit leichtem Nervfaktor als wie ein
anständiger Support. Während der Lautstärkespiegel
(besonders seitens der Deviants) so ziemlich immer auf einem Niveau
blieb, wurde es dann einmal doch etwas lauter. Vitali hatte seinen
obligatorischen Auftritt in dem er sich mit seinem Rollstuhl neben das
Tor stellte und dort immer wieder "Preußen" rief, welches von
hunderten Kehlen jedes Mal mit einem lautstarken "Münster"
beantwortet wurde. Schick anzusehen war das kleine Intro der Deviants,
bestehend aus einem Banner mit der Aufschrift "Auswärtssieg -
Damit die Hoffnung weiter lebt" und einem "Fahnenmeer". Beim SCV
hingegen ist kaum von einer Fanszene zu sprechen, an einem Banner war
allerdings zu erkennen dass es Kontakte nach Emden zu geben scheint.
Nachdem noch Kult-Kicker Ansgar Brinkmann (Preußen-Berater und
Ex-Spieler von Verl) auf der Tribüne gesichtet wurde, folgte man
den zahlreichen anderen Autos mit MS-Kennzeichen in Richtung
Fahrradstadt.
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