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Wir
verpassten gut fünf Minuten, doch waren etwas überrascht wie
viel hier los war. Das Stadion war gut besucht. Die Heimkurve war
lautstark und die Jungs im Gästekäfig in feierliche
Pöbellaune und mit ständigem Zaunrütteln
beschäftigt. Vom eigenen Platz auf der Tribüne konnten sie
leider nur schwer beobachtet werden, um Stimmung wurde sich jedoch
ständig bemüht. Auch das Spiel sollte uns nicht
enttäuschen und
hatte einen hohen Unterhaltungswert. So zum Beispiel eine
3-fach-Torchance: Der Stürmer schießt, an die Latte! Nun
springt der Ball zurück und der Spieler schießt erneut,
Pfosten! Wieder springt der Ball zurück auf den Fuß des
Angreifers, welcher diesmal direkt aufs Tor schießt. Aber nein,
nun steht dort ein gegnerischer Feldspieler und rettet gekonnt auf der
Linie! Shit happens! Das Stadion Schnabelholz, welches seit 2007 einen
Sponsorennamen trägt, verfügt auf den Geraden über zwei
"gedeckte" Sitztribünen. Dazu kommen jeweils einige
unüberdachte Stehreihen hinter den Toren. Nachdem Freddi und
Kollege in Bregenz am Bahnhof abgesetzt wurden, erhielten Jörg und
ich von Marcel einen Shuttle-Service ins 200 km entfernte München.
Unsere Unterkunft für die nächsten Stunden fanden wir wenige
Gehminuten von der S-Bahn-Station "Flughafen Terminal" entfernt.
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