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Am
Pfingstwochenende hatte der SV Meppen die Möglichkeit sich endlich
den ersehnten Klassenerhalt zu sichern. Dabei ging es zunächst ins
Schaumburger Land zum VfL Bückeburg. Das Jahnstadion kannte ich ja
bereits gut, hatte ich hier doch während meiner Ausbildung im
benachbarten Minden schon das eine oder andere Spielchen sehen
können. So war das Stadion in der Residenzstadt auch schnell
gefunden und nachdem gut 100 weitere Emsländer im provisorischen
Gästebereich begrüßt werden konnten (nun ja, nicht alle
100 per Handschlag), konnte das Geschehen auf dem Rasen auch schon
beginnen. Meppen spielte nicht besonders überzeugend, zu viele
Fehlpässe und Abstimmungsfehler waren zu erkennen. Dennoch ging
das Team von Hubert Hüring nach 13 Minuten durch Sebastian Ferulli
in Führung. Zwar fiel keine zehn Minuten später der
Ausgleich, doch der Gast setzte in der zweiten Hälfte noch zwei
Tore drauf um somit drei wichtige Punkte ins Emsland zu entführen.
Die Szene Meppen präsentierte zu Spielbeginn ein paar
Schwenkfahnen und gab auch immer mal wieder etwas Sing-Sang von sich.
Unterm Strich war das aber nichts. Eine richtige Euphoriewelle gibt es
in diesen Tagen bei den Fans des SVM eben nicht. Doch kein Wunder, der
SV Meppen hat nunmal andere Ansprüche als sich den Klassenerhalt
in der fünften Liga zu sichern. Obwohl es in Anbetracht der
verkorksten Hinrunde schon erstaunlich ist, dass man nun aus den
letzten sechs Spielen stolze fünf Siege holen konnte. Nach
Spielende galt es fix den Heimweg anzutreten, um pünktlich zum
Champions League Finale Bayern vs. Inter wieder Zuhause zu sein.
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