VfL Osnabrück II
1 - 1
SV Meppen
5. April 2010
Montag, 15:00 Uhr
Oberliga Niedersachsen West
(5. Liga)
800 Zuschauer
(170 Gäste)
Osnatel-Arena (16.130)
Scharnhorststraße 50
49084 Osnabrück
Niedersachsen
Eier! Unsere Mannschaft braucht endlich Eier um das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen und nicht nur im heutigen Ostermontags-Nachholspiel an der Bremer Brücke, sondern auch an den kommenden Spieltagen mit Kampfgeist und Leidenschaft zahlreiche Punkte zu erzielen. Mit dem Auto machte ich mich auf dem Weg nach Ibbenbüren-Laggenbeck, wo dann im Zug Richtung Osnabrück der Meppener Pöbel begrüßt werden konnte um anschließend gemeinsam den Fußmarsch zum Stadion (Außen hässlich wie immer, Innen mit neuer Sitztribüne anstatt der unüberdachten Stehränge der Nordtribüne) zu absolvieren. Im Gästeblock konnte dann eine höchst enttäuschende Zahl von 140 Leuten gezählt werden, wobei hier zu Spielbeginn gut 80 Schals in blau, weiß, rot und gelb (den Farben von Stadt und Verein) präsentiert wurden. Stimmung: sagen wir mal vorhanden! Sicherlich waren auch mal etwas lautere Gesänge dabei, unterm Strich war das aber nichts. Immer wieder gab es längere Pausen. Das Geschehen auf den Rängen passte sich dem Ballgeschubse auf dem Spielfeld an. Wobei die erste Hälfte von Seiten der Meppener gar nicht so schlecht war. Man begann gut, konnte nach einer halben Stunde durch einen sehr sehenswerten Fallrückzieher durch Tim Natusch sogar in Führung gehen. Dies nahm jemand zum Anlass mit einer Bengale zu feiern, dumm nur wenn dann irgendeiner das Teil aufgreift und in die Höhe reckt. Wie doof kann man eigentlich sein, wenn doch im Nachbarblock ein Haufen Ninjas mit Kameras lauern? Meppen wäre nicht Meppen, wenn sie diese Führung nicht wieder verspielt hätten! In Hälfte zwei lief nun überhaupt gar nichts mehr zusammen. Fehlpässe und Abstimmungsprobleme gab es immer wieder, doch noch viel schlimmer war die Einstellung, welche die Spieler nun an den Tag brachten. Der mittlerweile völlig verdiente Ausgleich der lila-weißen fiel nach 60 Minuten. Doch unserer Mannschaft schien das zu großen Teilen kalt zu lassen. So mussten die gegnerischen Spieler schon den blau-weißen den Ball zum Abschlag heranholen. Das sagt ja schon alles über die Emotions- und Leidenschaftslosigkeit der eigenen Spieler! In den Reihen unserer Oberligamannschaft scheint es leider Gottes nur noch sehr wenige Spieler zu geben welchen die Wörter "Herzblut", "Leidenschaft" und "Ehre" noch ein Begriff sind!


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