ŠK Slovan Bratislava
2 - 0
FK Senica
21. März 2010
Sonntag, 14:30 Uhr
Corgon Liga
(1. Liga)
2.045 Zuschauer
(24 Gäste)
Štadión Pasienky (13.000)
Junácka 10
83284 Bratislava
Slowakei
Mit Bus und Straßenbahn ging es weiter zum Štadión Pasienky, wo der 16-fache Landesmeister Slovan aufgrund der Umbauarbeiten am Stadion Tehelné pole zurzeit seine Spiele austrägt. Dies ist eine 13.000 Zuschauer fassende Ostblockschüssel mit überdachter Haupttribüne, einer großen Anzeigetafel und markanten Flutlichtern. Konnte absolut gefallen! Ich investierte drei Euro Eintritt ins Spiel des Meisters und aktuellen Tabellenzweiten gegen den Aufsteiger aus Senica. Der Gast wurde von Beginn an ordendlich unter Druck gesetzt, was allerdings erst nach 60 Spielminuten mit dem Führungstreffer belohnt wurde. Das war dann ganz zur Freude der gut 100 heimischen Supporter, welche heute für eine überraschend gute Stimmung sorgten. Ohne größere Unterbrechungen gab es von ihnen immer wieder Liedgut, welches teilweise an dem von Rapid Wien erinnerte. Tatsächlich scheint es laut Zaunfahne eine Gruppierung zu geben, welche sowohl Slovan als auch Rapid unterstützt. Nach einem Abstecher zum großen Supermarkt in Stadionnähe fand ich auch schon bald einen Bus zum Flughafen, wo nun noch einige Stunden mit dem Lesen einschlägiger Groundhopping-Zines herumgebracht wurde, ehe um 22:30 Uhr die Maschine nach London-Stansted abhob. London? Ja richtig, ich entschied mich für einen Transit-Flug welcher mich über London zurück nach Weeze bringen sollte. So wäre ich schon am Montagmorgen wieder Zuhause um vor dem Hauptteil der Tour noch etwas Kraft zu tanken und mir eine wohlverdiente Dusche zu gönnen. Immerhin günstiger und bequemer als eine direkte Weiterreise von Bratislava ins von dort nur 420 km entfernte Zagreb. Ich erreichte nun also den Flughafen in Stansted, auf dem gut 5 Stunden herumzubekommen waren. Die Empfangshalle glich hier einem Flüchtlingslager, so weit man gucken konnte lagen überall auf dem Boden zusammengekauerte Reisende mit ihrern Rucksäcken. Ich war also nicht der einzige mit dieser Idee! Also tat ich es ihnen gleich und versuchte ein wenig Schlaf zu finden, was nach der erneuten Sicherheitskontrolle im Abflugbereich noch etwas leichter fiel. Am Montagmittag hatte mich mein Zuhause also erst einmal wieder.



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