14.
November 2009
Samstag, 14:30 Uhr
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Oberliga Baden-Württemberg
(5. Liga)
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400
Zuschauer
(20 Gäste)
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Stadion im Friedengrund
(12.000)
Im Friedengrund
78050 Villingen-Schwenningen
Baden-Württemberg |
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Schlafen
wird total überbewertet, und so ging es um 06:18 Uhr von
Stuttgart weiter nach Rottweil,
wo dann eine kleine Stadtbesichtigung
eingeschoben werden konnte. Immerhin gilt Rottweil als die älteste
Stadt Baden-Württembergs, was sich heutzutage besonders in der
historischen Altstadt mit seinen
sehenswerten Gebäuden wiederspiegelt. Schick schick! In einer
halben Stunde brachte mich die Bahn dann in die mitten im Schwarzwald
liegende Doppelstadt Villingen-Schwenningen, genauer gesagt in den
größeren Stadtbezirk Villingen. Auch die Innnenstadt von
Villingen mit seinen alten Stadttoren
macht einen ganz netten Eindruck, kommt allerdings nicht an Rottweil
ran. Nachdem noch ein wenig Novembersonne getrankt werden konnte, ging
es langsam per Fußmarsch zum Friedengrundstadion. Ein geiles
Ding!! Das 12.000 Zuschauer fassende Stadion bietet eine
Haupttribüne mit gut 800 Sitzplätzen, eine überdachte
Stehtribüne auf der Gegengeraden und zahlreiche herrlich alte
Stehstufen auf den übrigen Seiten. Wirklich sehr gut! Das ganze
liegt in einem von mehreren Vereinen genutzten Sportpark. So liegt
hinter der Stehtribüne des Stadions der Kunstrasenplatz des VfB Villingen, welcher
ebenfalls
über eine kleine Tribüne verfügt. Die Partie zwischen
dem FC 08 und den Gästen aus Bonlanden entpuppte sich als durchaus
ansehnlich. Zahlreiche Torchancen (fast ausschließlich Chancen
der Hausherren), packende Zweikämpfe und ein Publikum das durch
das Raunen und Klatschen wirklich gut mitzog machten das Spiel
attraktiv. Nur spannend wurde es nicht besonders, zu überlegen war
die gastgebene Mannschaft. Auch vor diesem Spiel wurde mit einer
Schweigeminute dem verstorbenen Nationaltorhüter gedacht. Dabei
präsentierte die "aktive Fanszene" auf der
Paul-Riegger-Tribüne ein Spruchband mit seinem Namen. Akustisch
gab es von ihnen nicht viel zu vernehmen. Lediglich ein wenig
Trommeleinsatz sowie hin- und wieder Gesänge von höchstens
fünf Fans waren zu hören. Nach Spielende galt es die Beine in
die Hand zu nehmen um rechtzeitig zurück zum Bahnhof zu kommen.
Gegen Mitternacht wurde mit 1.423 Kilometern mehr in der Statistik das
gute alte Monasterium Westphalorum erreicht.
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