Skeid Fotball
1 - 1
Sogndal Fotball
13. September 2009
Sonntag, 16:00 Uhr
Adeccoligaen
(2. Liga Norwegen)
545 Zuschauer
(400 Gäste)
Bislett Stadion (15.400)
Dalsbergstien 17
0170 Oslo
Norwegen (Provinz Oslo)
Am frühen Morgen blendeten uns die Sonnenstrahlen ins Gesicht und bereiteten der eher ungemütlichen Nacht ein jähes Ende. Unser Tagesplan sah nun einen weiteren Abstecher in die Hauptstadt vor. Am Bislett Stadion geparkt, zogen wir für den Besuch in der Stadt auch heute die U-Bahnen und Trams vor. So machten wir uns schon bald auf dem Weg in den Park, um hier nackte Menschen zu fotografieren. Das ist hier in Oslo völlig normal, alle Touristen tun das! Schließlich ist der Vigeland-Skulpturenpark mit seinen zahlreichen Aktfiguren des gleichnamigen Bildhauers eines der touristischen Höhepunkte der Stadt. Er ist Teil des Frognerparks, einer recht großzügig ausgelegten Parkanlage. Nächstes Ziel war das Munch-Museum mit dem berühmten Gemälde "Der Schrei". Aufgrund der doch sehr heftigen Sicherheitskontrollen (der Flughafen war nichts dagegen) und des Eintrittsgeldes ersparte man sich jedoch einen Besuch, und machte stattdessen Groundspotting im Nationalstadion "Ullevål". Im zweiten Versuch schafften wir es ins menschenleere Stadioninnere für ein paar Schnappschüsse der doch sehr modernen Anlage, welche von Außen nur als Einkaufszentrum zu erkennen ist. Eine Stunde vor Kick-off standen wir nun vorm Bislett Stadion des norwegischen Meisters von 1966 Skeid Fotball und fanden einen kleinen Nebeneingang, an welchem auch Tickets verkauft wurden. Nun irrten wir auf der Tartanbahn unter der Tribüne umher und suchten einen anderen Ausgang als den aufs Spielfeld oder zum Umkleidetrakt der Spieler. Unglaublich, aber wir hatten uns verlaufen. Irgendwie schafften wir es dann doch auf die Zuschauerränge. Beim Bislett Stadion handelt es sich um ein erst kürzlich modernisiertes weitläufiges Leichtathletikstadion der Kategorie All-Seater (mit Klappsitzen). Das schaut aber gar nicht mal so übel aus, haben die Sitzreihen doch wellenartig verschiedene Höhen. Überdacht ist die Gegengerade sowie ein kleiner Teil der Haupttribüne. Im Spiel traf der Tabellenletzte auf den Tabellenzweiten, doch das war während der 90 Minuten in keinster Weise erkennbar. Tapfer erbeuteten die Gastgeber sich einen verdienten Punkt. Beinahe hätte es durch die starke Schlussphase der Hausherren sogar zu einem Heimsieg gereicht. Damit hatte hier wohl niemand gerechnet. Heimfans waren kaum auszumachen, dafür machten sich mehr als 400 Gäste auf den Weg in die 340 km entfernte Hauptstadt. Nicht schlecht! Sogar zwei große Schwenker hatten die "Saftkokaradn" dabei. Auf der Tribüne konnte vor Spielbeginn eine Gruppe fotografierender Stadiontouristen ausgemacht werden, wie der Zufall es so wollte waren es Groundhopper aus der westfälischen Nachbarschaft, so dass es heute noch unerwartete Unterhaltung geben sollte. Ein Gruß geht an Frank Jasperneite und Anhang.



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