SC Paderborn 07
0 - 0
1. FC Kaiserslautern
30. August 2009
Sonntag, 13:30 Uhr
2. Bundesliga
10.345 Zuschauer
(1.500 Gäste)
Energieteam Arena (15.300)
Paderborner Straße 89
33104 Paderborn
Nordrhein-Westfalen
Zur unrühmlichen Anstoßzeit von 13:30 Uhr kam es nun zum Aufeinandertreffen von Zweitligaaufsteiger Paderborn 07 und dem vierfachen Deutschen Meister aus der Oberpfalz. Austragungsort war die neue Arena im Paderborner Norden, welche in ihrer 13-monatigen Nutzungszeit nun bereits ihren zweiten Sponsorennamen trägt. Was für ein seelenloser Umgang mit der eigenen Heimatstätte! Da lobe ich mir doch das gute alte "Hermann Löns - die Heide brennt"! Die Arena jedenfalls hebt sich ein wenig von den anderen modernen Neubauten ab. Sie ist zwar zu allen Seiten geschlossen und die Tribünen ähneln sich sehr, allerdings bekommt sie durch die bis zum Dach weit hochgezogenen Wände einen eigenen Charakter. Reicht allerdings trotzdem nicht um zu gefallen. 10.345 Zuschauer waren nun also gekommen. Die 07-Fans ließen immer mal wieder von sich hören, ohne dabei jedoch eine echte Durchschlagskraft zu entwickeln. Zwar konnten sie gelegentlich den Rest des Stadions zum mitmachen animieren, doch andererseits schien des öfteren so gar niemand dem Capo folgen zu wollen. Es blieb also überschaubar! Einen richtig fanatischen Eindruck machten die gut 1.500 Gäste zwar auch nicht, doch immerhin konnten sie einige male sehr laut werden und auch die gelegentlichen Klatsch- und Hüpfeinlagen konnten überzeugen. Ausgetauscht wurden zwischen den Fangruppen noch Nettigkeiten wie "Scheiß Kaiserslautern" und "Kühe, Schweine, Paderborn"! Unterm Strich ein Heimspiel für Kaiserslautern! Optisch gab es auf beiden Seiten ein paar Fahnen und Doppelhalter. Im Spiel sollten heute leider keine Tore fallen. Die Gäste sorgten in der ersten Hälfte für Druck, konnten ihre guten Torgelegenheiten jedoch nicht verwerten. Hälfte zwei bot nur noch wenige Höhepunkte, letztlich war die Luft auf beiden Seiten völlig raus, so dass sich die überlegenen Gäste mit einer Punkteteilung begnügen mussten. Nach Spielende blieb für mich nun ausreichend Zeit um zum nächsten Spiel zu gelangen.



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