SC Preußen Münster
1 - 3
n. V.
Hertha BSC Berlin
1. August 2009
Samstag, 19:30 Uhr
DFB-Pokal,
1. Hauptrunde
18.200 Zuschauer
(600 Gäste)
Preußenstadion (15.050, heute 18.200)
Hammer Straße 302
48153 Münster (Westfalen)
Nordrhein-Westfalen
Während des Umzugstresses ergab sich am Abend noch die Möglichkeit mit Freunden das Pokalspiel zwischen Preußen und der Berliner Hertha zu besuchen. Das Schwarzmarktangebot vor dem Stadion war mehr als ausreichend, so sollte es also kein Problem darstellen ins proppevolle Preußenstadion zu kommen. Der letzte Besuch in diesem Stadion liegt bereits sieben Jahre zurück, in der Zwischenzeit hat sich hier einiges getan. So wurde die Gegengerade vor kurzem überdacht und die alte Haupttribüne durch ein modernes Bauwerk ersetzt. Unterm Strich handelt es sich bei der Anlage immer noch um ein sehenswertes Stadion mit zahlreichen Stehplätzen! Für das heutige Spiel wurden zusätzliche Plätze freigegeben, so dass 18.200 Karten verkauft werden konnten. Der Regionalligist empfing nun also die Alte Dame aus der Hauptstadt und es sollte ein mächtig spannendes Match geben. Der Gast ging zwar nach 23 Minuten in Führung, doch Preußen hielt sehr gut dagegen und konnte nach 30 weiteren Spielminuten den letztlich verdienten Ausgleich erzielen. Der Preußen-Keeper machte dabei wohl das Spiel seines Lebens, sensationell was der alles von seinem Kasten fernhalten konnte! Der Führungstreffer der Gastgeber schien Phasenweise nur eine Frage der Zeit zu sein, so viel Selbstbewusstsein hatte man sich mittlerweile erspielt. Doch es ging in die Verlängerung, bei der es selbst kurz vor dem Ende noch 1-1 stand. Im Elfmeterschießen hätte der Preußen-Keeper sicherlich weitere Heldentaten vollbracht, doch so weit kam es leider nicht. Nach 118 Minuten hieß es 1-2 und Sekunden später auch schon 1-3. Schade schade, fast wäre es zur Sensation gekommen. Die Curva Monasteria hatte zu diesem Spiel eine Choreographie vorbereitet, welche vom eigenen Standpunkt leider nicht gesehen werden konnte. Jedenfalls waren unmengen schwarze, weiße und grüne Plastikfahnen im Einsatz sowie eine Blockfahne und ein Spruchband. Der Support auf Heimseite war okay, aber nicht so fanatisch wie man ihn sich gewünscht hätte. Da war noch Luft nach oben. Gut hingegen kamen die gelegentlichen Wechselgesänge rüber. Die Gästefans auf der gegenüberliegenden Hintertorseite waren zwischendurch mal lautstark zu hören, hatte man bei Bundesligaspielen schon in schlechterer Form gesehen. Zwei mal kamen hier einzelne Bengalos zum Einsatz. Ansonsten schien es nach Spielende im Stadionumfeld friedlich geblieben zu sein. Mit der "Leeze" (warum kann man die Dinger hier nicht einfach Fietse nennen? Unmöglich!) entkam man dem Abfahrtsstau und ein netter Fußballabend ging Zuende.



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