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Unter
dem Motto "hoppen statt saufen" sollten am heutigen Tag der Arbeit das
Spiel zwischen Kleve und Münster sowie ein Kick in der zweiten
niederländischen Liga angesteuert werden. Nach dem Martin und
Schneewittchen-Jan eingesammelt wurden, ging es also zunächst an
den Niederrhein. Kleve kämpft derzeit gegen den Abstieg in die
NRW-Liga, Münster hingegen hat sich bereits einen Platz im oberen
Tabellendrittel gesichert. Umso überraschender dass Kleve nach 20
Minuten in Führung gehen konnte. Dabei blieb es, bis die
Gäste in der 70. Minute den Ausgleich erzielten und kurz darauf
das Spiel mit dem Treffer zum 1-2 drehten. Das Stadion an der
Welbershöhe wusste so überhaupt gar nicht zu gefallen. Alles
wirkt sehr steril und die Besucher haben oftmals ein dickes Gitter vor
der Nase. Dürfte vor seinem Umbau für die Regionalliga
sicherlich etwas schicker hier gewesen sein. Vorhanden sind eine mit
Sitzschalen ausgestattete Hauptribüne (die Bereiche neben der
Tribüne bleiben entlang der Geraden gesperrt), eine
überdachte Stehtribüne entlang der Hälfte der
Gegengeraden sowie Stehstufen hinter den Toren für Heim- und
Gästefans. Kostenfaktor für einen unüberdachten
Stehplatz: 8 €. Dafür darf man dann aber auch wirklich nicht viel
erwarten, es hat sogar den Anschein als würde es im gesamten
Stadion nur eine Würstchen- und eine Bierbude geben. Das Anstehen
während des laufenden Spiels wurde kurzerhand abgebrochen, scheint
man hier doch schon bei 2.000 Zuschauen völlig überfordert zu
sein. Der Knaller war dann noch die Theken-Blondine welche mit ihrem
"Sorry, ich habs nicht so mit den Zahlen!" alles übertraf. Oha!
Der FC Kleve verfügt über eine kleine U18-Fanszene. Etwas
überrascht war man als man auf dem Weg zum Stadion plötzlich
einen gut 40-köpfigen Haufen meist schwarz gekleideter junger Fans
aus Kleve vor sich hatte, welche geschlossen zu ihrer Heimatstätte
marschierten. Support während des Spiels war vorhanden, Herr im
Hause waren allerdings die Gästeanhänger aus Münster.
Gut 250 waren es im Gästeblock. Ein Rollifahrer namens Vitalji
(?!?) scheint hier so etwas wie eine beliebte Kultfigur zu sein, rollte
er doch zwei mal vor den Curva-Block und stimmte einen Wechselgesang
zwischen ihm und den Fans an. Erschreckend anzusehen war die
Spaltung innerhalb der Münsteraner Fanszene. Zwei
Ultra-Gruppierungen im Gästebereich sangen jeweils ihre eigenen
Lieder an. Die gut 60-70 Mann starke Curva Monasteria präsentierte
sich hierbei als lautstark, sie war während des Spiels
ständig in Action zu sehen und hören. Konnte gefallen!
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