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Die
68 km von Kleve nach 's Hertogenbosch wurden schnell hinter uns
gebracht. Am Stadion des niederländischen Meisters von 1948 (als
BVV Den Bosch) war noch nicht viel los, also tankte man lieber noch
etwas Sonne ehe man den Ground mit seinem Besuch beehrte. Bei "de
Vliert" handelt es sich um einen All-Seater mit vier freistehenden
Tribünen, welche über blaue und rote Sitzschalen
verfügen. Erinnert irgendwie sehr an Emmen, macht von Außen
allerdings einen etwas imposanteren Eindruck. Nach einer Schweigeminute
aufgrund der Opfer des gestrigen Attentats auf Königin Beatrix
konnte es dann auch schon losgehen mit einem typischen Kick der Eerste
Divisie: Stimmung mehr als flau und Spiel mäßig! Aber man
hatte ja nichts anderes erwartet. Als großer Fehler entpuppte
sich das wechseln der Tribüne in der Pause, hatte man doch nun
einen halben Kindergarten hinter sich, welcher einen Angriffskrieg auf
alle Erwachsenen vor ihnen eröffnete. Um die diplomatischen
Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und dem Königreich der
Niederlanden nicht zu gefährden, setzte man auf Deeskalation und
hielt sich gekonnt zurück. Recht negativ war das ziemlich magere
Verpflegungsangebot im Stadion, da bietet jeder Amateurverein in diesem
Land wesentlich mehr.
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