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Nach
dem die schwierige Parkplatzsituation am Stadion erfolgreich gemeistert
werden konnte (per 10-15 minütigen Fußmarsch) waren wir gut
eine Stunde vor Kick-off im 2004 komplett umgebauten Stadion
Galgenwaard. Der 24.500 Zuschauer fassende All-Seater ist einer der
wenigen modernen Stadien, welche sich als echte Hingucker
präsentieren. Es gibt vier freistehende Sitztribünen, welche
zu den Seiten offen sind und allesamt über ein geschwungenes Dach
verfügen. Noch eben ein kleiner Abstecher zum Fanshop und schon
fanden wir uns auf unseren Plätzen für das Spiel des
Tabellenachten gegen den sechsten wieder. Utrecht war die
spielbestimmende Mannschaft, konnte zahlreiche Torchancen für sich
verzeichnen, doch nach 90 Minuten sollte es nicht für mich als
eine Nullnummer reichen. Umso brutaler für die Heimfans, dass dem
Gast aus Groningen in der 94. Spielminute das Siegtor gelang. Ganz
bittere Pille! Einen durchgängigen Support auf den Rängen gab
es heute dank einer nicht existenden Ultraszene nicht. Dafür
konnte es auf der Bunnik-Side (wo die meisten Heimsupporter zu finden
sind) und im restlichen Stadion hin- und wieder eine doch recht gute
Lautstärke geben. Auf optimische Elemente wurde dabei vollkommen
verzichtet. Im Gästeblock konnten gerade einmal 150 stille Fans
aus dem 190 km entfernten Groningen gezählt werden. Ein
Armutszeugnis, aber das Auswärtsfahren haben die Holländer ja
eh nicht gerade erfunden (dürfte bei den strengen Auflagen und
Bestimmungen auch nur wenig Spaß machen). Nach 183 km
Rückfahrt erreichten wir wieder Lingen und meine beiden Mitfahrer
10 Minuten vor Abfahrt ihren letzten Zug Richtung nördliches
Emsland.
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