TuS Berge 1920 II
5 - 2
Spvg. Fürstenau III
21. Februar 2009
Samstag, 16:00 Uhr
2. Kreisklasse Osnabrück-Land,
Staffel Nord A
(10. Liga)
11 Zuschauer
(2 Gäste)
Sportplatz Am Sonnenberg (2.000)
Am Sonnenberg 5
49626 Berge bei Fürstenau
Niedersachsen

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein anderes Spiel stehen. Aber nicht das Wetter machte mir heute einen Strich durch die Rechnung, denn der Rasen der anvisierten Partie war gut bespielbar und es wurde auch angepfiffen. Nach etwas Groundspotting beim SV Polle wurde das Kreisligaspiel zwischen dem SV Dohren und FC 27 Schapen auf einem Sportplatz mit netter, kleiner Sitztribüne auch pünktlich erreicht. Knapp 20 Minuten waren gespielt als ein Spieler der Heimmannschaft nach dem Einsteigen eines Gästespielers zu Boden fiel und mit schmerzverzerrten Gesicht über den Platz schrie. Er blieb liegen und konnte auch nicht vom Spielfeld getragen werden. Etwas später traf auch schon der RTW ein, welcher auf das Feld fuhr, den Spieler dort behandelte und ihn nach insgesamt 30 Minuten Spielunterbrechung ins Krankenhaus brachte. Verdacht auf Schien- und Wadenbeinbruch, da kann man nur eine gute Besserung wünschen. Die restlichen Spieler kamen zurück aufs Feld, doch die Teams einigten sich nun darauf das Spiel abzubrechen. Sehr ärgerlich, nun werde ich hier demnächst wohl noch einmal hinmüssen. Um 2,50 € ärmer (welche zuvor vom Platzkassierer eingesammelt wurden, ich aber nicht daran dachte sie mir wiederzuholen) musste nun eine Alternative her. Am dem Zettel hatte ich nur noch einen Kick im 13 km entfernten Berge, gleich hinter der Ortschaft Russland (keine Visumspflicht). Vor Ort kam dann die Ernüchterung dass auf einem Ausweichplatz ohne jeglichen Ausbau gespielt wurde, somit war der Reinfall an diesem Tag komplett. Das Spiel lief bereits und es erwarteten mich ganze zehn Zuschauer plus Reservespieler am Spielfeldrand, welche mich eintreffen sahen und wohl weder dem Heim- noch dem Gästeteam zuordnen konnten und daher unter sich "Is' bestimmt 'n Groundhopper" tuschelten. Unglaublich! Nach 35 km Landstraßen- und Waldwegeterror (traue nie einem Navi!) ging der missglückte Fußballausflug dann auch wieder Zuende.



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