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Hass!
Heutiges Ziel unseres Asi-Ticket-Trios war das Röntgenstadion vom
ehemaligen Zweitligisten FC Remscheid. Am späten Vormittag noch
angerufen, ob das Spiel aufgrund des nächtlichen Frosts denn
gefährdet sei, kam als Antwort dass die Partie zu 100% stattfinden
würde und es keinerlei Gefährdung gebe. 45 Minuten vor
Kick-off (welcher um 14:15 Uhr erfolgen sollte) erreichten wir dann das
Röntgenstadion. Die Spieler liefen sich bereits warm und die
Ordner verrichteten ihre Arbeit. Jut jut, also noch eben fix etwas
essen. Mittlerweile war es 14 Uhr und wir standen erneut vorm Stadion
um Einlass zu erbeten. Aber nix da, der Schiri hatte seine Meinung
geändert und den Platz kurzerhand für Unbespielbar
erklärt. Curva! Sämtliche Alternativspiele waren nun schon
nicht mehr zu erreichen und so langsam machte Panik die Runde. Immerhin
wollte man auf keinen Fall ganz ohne Kick wieder nach Hause fahren.
Erstmal ging es zurück zum Bahnhof Remscheid-Lennep und von dort
aus mit der nächsten S-Bahn nach Wuppertal-Oberbarmen, in dessen
Richtung wir eh zurück mussten. Mittels "modernster
Mobil-Technologie" wurden nun unzählige Möglichkeiten
durchgecheckt, doch das gewünschte Ergebnis blieb leider aus.
Unser Glück fanden wir dann in der Kreisliga B, wo das Spiel
zwischen Beyenburg und Langenberg II laut fussball.de erst um 15 Uhr
beginnen sollte. Besser als nix, dachten wir uns! Also
schnell noch die Verbindung herausgefunden, und hin da! Nach 20
Minuten Busfahrt empfing uns ein wirklich malerischer
Außenbezirk Wuppertals. Die restlichen gut zwei Kilometer von der
Haltestelle im Ortskern bis zum Sportplatz sollten zu Fuß
zurückgelegt werden. Immer Bergauf, vorbei an Wiesen mit Schafen
(hier wurden Heimatgefühle wachgerufen),
historischen Fachwerkhäusern am Wegesrand sowie einem kleinen
Feldweg mit Blick auf die Täler.
Schick schick! Endlich auf der Albertshöhe angekommen war die
erste Hälfte noch im Gange. Laut Verein hätte das Spiel schon
um 14:15 Uhr beginnen sollen, doch der Schiedsrichter folgte genau wie
wir den falschen Eintrag im Internet und pfiff die Partie letztlich
erst um 15:15 Uhr an. Der Sportplatz Albertshöhe verfügt
über einen Kunstrasenbelag, welcher hier laut Webseite des TSV
nach jahrelanger Spendensammlung erst seit einigen Monaten liegt und
den alten Schlackeplatz ersetzte. Nennenswerter Ausbau Fehlanzeige!
Dafür ist
man schon gerne mal eben 200 km pro
Strecke unterwegs! Eine vierstündige Rückreise von einem
einzelnen Kreisliga B-Spiel nach Hause übertraf dann auch wirklich
alles zuvor da gewesene. Shit happens!
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