VfL Germania Leer
1 - 4
SV Meppen
17. Oktober 2008
Freitag,
19:30 Uhr
Oberliga Niedersachsen West
(5. Liga)
1.200 Zuschauer
(650 Gäste)
Hoheellern-Stadion (5.500)
Hoheellernweg
26789 Leer
Niedersachsen
Zum ersten Mal seit knapp 30 Jahren kam es heute zum Punktekampf zwischen Meppen und Germania Leer. Hier beim Tabellensechsten war nun nach der Schlappe gegen Langenhagen und dem Rückfall auf den dritten Tabellenrang Wiedergutmachung angesagt, und man sollte nicht enttäuscht werden. Gut 150-200 der knapp 650 Fans aus dem Emsland entschieden sich für eine Anreise mit der Bahn, so dass man sich vor Ort geschlossen und lautstark auf dem kurzen Weg vom Bahnhof zum Stadion machen konnte. Den Gästen blieb der Eingang am Hoheellernweg vorbehalten, so dass die überdachte Stehtribüne schon bald eingenommen werden konnte. Auf der gegenüberliegenden neuen Steh- und Sitztribüne war das Dutzend aktiver VfL-Fans zu finden. Der Support der Gästefans war heute durchgängig und insgesamt als ganz ordentlich einzustufen. Bis zum Meppener Führungstreffer war es vor allem der ultraorientierte Teil der für Stimmung sorgte, danach zogen viele weitere mit. Zu Spielbeginn gab es bengalische Lichter zu bestaunen, was dann später noch einmal wiederholt wurde. Schon zehn Minuten nach Anstoß kam die Ernüchterung, denn Leer ging nun bereits in Führung, doch nur fünf Minuten musste der Ausgleich auf sich warten lassen. Nach einer starken ersten Hälfte von Leer gelang Meppen dann in der 65. der bereits erwähnte Führungstreffer, ehe es zehn Minuten später schon 1-4 stand. Es blieb bei diesem letztlich wohl um 1-2 Tore zu hohen Sieg gegen die Ostfriesen. Gemeinsam mit der Mannschaft konnte nun ausgelassen auf dem Spielfeld gefeiert werden. Das Polizeiaufgebot war im Vergleich zu einigen anderen Auswärtsspielen in dieser Saison eher gering. Nach dem heutigen Auftritt einiger Unverbesserlicher dürfte der Gürtel der Staatsmacht in den nächsten Spielen wohl wieder enger geschnallt werden, was für die aktive Fanszene in Meppen als Schlag ins Gesicht anzusehen ist. So gab es dann doch einige völlig unnötige Sachschäden auf dem Weg zum Bahnhof. Ein absolut peinliches und überaus sinnloses Verhalten einiger junger Anhänger. Doch Hauptsache drei Punkte im Sack, so kanns weitergehen.



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