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Zum
ersten Mal seit knapp 30 Jahren kam es heute zum Punktekampf
zwischen Meppen und Germania Leer. Hier beim Tabellensechsten war nun
nach der Schlappe gegen Langenhagen und dem Rückfall auf den
dritten Tabellenrang Wiedergutmachung angesagt, und man sollte nicht
enttäuscht werden. Gut 150-200 der knapp 650 Fans aus dem Emsland
entschieden sich für eine
Anreise mit der Bahn, so dass man sich vor Ort geschlossen und
lautstark auf dem kurzen
Weg vom Bahnhof zum Stadion machen konnte. Den Gästen blieb der
Eingang am Hoheellernweg vorbehalten, so dass die überdachte
Stehtribüne schon bald eingenommen werden konnte. Auf der
gegenüberliegenden neuen Steh- und Sitztribüne war das
Dutzend aktiver VfL-Fans zu finden. Der Support der Gästefans
war heute durchgängig und insgesamt als ganz
ordentlich einzustufen. Bis zum Meppener Führungstreffer war es
vor allem der ultraorientierte Teil der für Stimmung sorgte,
danach zogen viele weitere mit. Zu Spielbeginn gab es bengalische
Lichter zu bestaunen, was dann später noch einmal wiederholt
wurde. Schon zehn Minuten nach Anstoß kam die Ernüchterung,
denn Leer ging nun bereits in Führung, doch nur fünf Minuten
musste der Ausgleich auf sich warten lassen. Nach einer starken ersten
Hälfte von Leer gelang
Meppen dann in der 65. der bereits erwähnte Führungstreffer,
ehe es zehn Minuten
später schon 1-4 stand. Es
blieb bei diesem letztlich wohl um 1-2 Tore zu hohen Sieg gegen die
Ostfriesen. Gemeinsam mit der Mannschaft konnte nun ausgelassen auf dem
Spielfeld gefeiert werden. Das
Polizeiaufgebot war im Vergleich zu einigen anderen
Auswärtsspielen in dieser Saison eher gering. Nach dem heutigen
Auftritt einiger Unverbesserlicher dürfte der Gürtel der
Staatsmacht in den nächsten Spielen wohl wieder enger geschnallt
werden, was für die aktive Fanszene in Meppen als Schlag ins
Gesicht anzusehen ist. So gab es
dann doch einige völlig unnötige Sachschäden auf dem Weg
zum Bahnhof. Ein absolut peinliches und überaus sinnloses
Verhalten einiger junger Anhänger. Doch Hauptsache drei Punkte im
Sack, so kanns weitergehen.
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