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Vor
22 Jahren waren die Uerdinger noch Halbfinalist im Europapokal, heute
kämpften sie um Punkte auf dem Schonnebecker Ascheplatz. Ein
tiefer Fall des ehemaligen Werksclubs, welcher im Sommer Dank
Ligenreform den Gang von der vierten in die sechste Liga antreten
musste. Risikospiel am Schetters Busch also. Unter den abgezählten
450
Zuschauern verloren sich letztlich knapp 200 Krefelder auf der Anlage,
welche sich allerdings zu keinem besonderen Support hinreissen lassen
konnten. Völlig unkoordiniertes Gegröhle (wer Uerdingen
öfters mal sieht, weiß was gemeint ist) mal außer Acht
gelassen. Das Spiel hatte in den ersten 45 Minuten kaum eine Torchance
zu vermelden. Trotz eines wesentlich besseren Spiels in der zweiten
Hälfte sollten heute einfach keine Tore mehr fallen. Somit war der
Reinfall komplett, denn auch der Sportplatz gab
(erwartungsgemäß) nichts her außer einem Vereinsheim
und einer provisorisch aufgestellten Gartenstuhl-Tribüne. Vor Ort
traf man noch auf einen echten "Neandertaler". Es war SV
Meppen-Anhänger Tobi nebst seiner Familie. Er wohnt im
niederrheinischen Mettmann, was teilweise im Neandertal liegt, welches
wiederrum Namensgeber für die Menschenaffen der Frühzeit war.
Schon wieder was dazu gelernt! Zurück in Gelsenkirchen traf man
die restliche Assi Ticket Besatzung wieder, zwei Stunden später
wurde die Heimat dann auch schon wieder erreicht.
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