1. FC Köln U23
2 - 0 SV Eintracht Trier 05
15. August 2008
Freitag, 19:00 Uhr
Regionalliga West
(4. Liga)
800 Zuschauer
(300 Gäste)
Franz-Kremer-Stadion (5.000)
Franz-Kremer-Allee 1-3
50937 Köln-Sülz
Nordrhein-Westfalen
Da der eigene Verein erst am Sonntagabend spielen sollte, bot sich an diesem Wochenende ein kleiner Ausflug ins Badische Land zwecks Besuches des Karlsruher Wildparkstadions an. Auf dem Weg dorthin kam diese Partie zwischen der Zweitvertretung des 1. FC Köln und Ex-Zweitligist Eintracht Trier wie gerufen. Am Freitagmittag nach getaner Arbeit ging es los, mit dem Zug machte man sich alleine auf den Weg nach Köln und von dort aus mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Klettenbergpark. Nach einigen Hundert Metern wurde dann der Sportpark am Geißbockheim erreicht, zu dem auch das Franz-Kremer-Stadion gehört. Einem offiziell 5.000 Zuschauer fassenden Stadion, welche auf einer Seite über eine Sitzplatztribüne verfügt und auf den drei übrigen Seiten über zahlreiche Stehstufen. Die Tribüne verfügt über eine gezackte Dachkonstruktion aus Beton sowie seit diesem Sommer über 1.862 rote Sitzschalen. Immerhin hat sich die Amateurvertretung ja genau wie unzählige andere Reserveteams für die neue Regionalliga qualifiziert, dessen erster Spieltag heute auf dem Plan stand. Mit den Gästen aus dem 160 km entfernten Trier versprach man sich einen für diese Liga attraktiven Gegner mit Fanpotenzial. Gut 300 waren es letztlich, darunter 60 aktive Supporter. Über weite Phasen des Spiels konnte dieser ultraorientierte Kern mit Gesängen und dem ständigen Einsatz der Schwenker gut gefallen. Nach knapp 80 Minuten wurde der Support dann fast vollständig eingestellt, die Eintrachtler gingen gerade mit 0-2 in Rückstand. Schade! Heimsupport gab es zwar nicht, doch musste man hautnah miterleben wie die Polizei auf den Tribünen zum Eingreifen gezwungen wurde! Ein Ball aus dem Spiel landete nämlich genau dort, wo gerade ein Cop älteren Semesters stand. Dieser köpfte den Ball zurück ins Spiel und erhielt prompt mehrere Glückwunsch-SMS und Anrufe. Stolz wie Oskar kam er gar nicht mehr aus dem grinsen heraus. Tja, da erlebste was. Nach einem kleinen Abstecher in die Kölner City, wurde auch schon die Unterkunft für die heutige Nacht angesteuert. Man leistete sich sogar gleich mehrere, vom Hostel S1 bis zur Pension RB und dem RE Hilton war eigentlich alles dabei. Und ehe man sich versah, erwachte man nach einigen Stunden auch schon im Karlsruher Hauptbahnhof.



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