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Nach
den üblichen
Überlegungen entschied ich mich diesmal für einen Besuch des
Gladbecker Stadions, welches schon seit längerem weit oben auf
meiner Fehlliste stand und nur noch auf einen passablen Gegner gewartet
hat. Preußen Münster kam da ganz gelegen. Als kleiner
"Vorgeschmack" musste diese Begegnung zwischen den Zweitvertretungen
von Preußen Gladbeck und Preußen Sutum herhalten. Direkt
zwischen Bahnhof Gladbeck West und dem Gladbecker Nordpark war er dann,
der Jahnplatz! Die Annahme dass es hier zumindest eine kleine
Tribüne geben würde, wurde schnell zerstört. Denn mehr
als einen Ascheplatz mit vier Stufen und einem kleinen Clubhaus gibt es
hier nicht. Doch dafür gab es schon vor dem Anpfiff den ersten
Treffer. Die Frau eines Zuschauers hatte es doch tatsächlich
geschafft ihr Auto vorne auf einen knapp 50 cm hohen Betonkübel
aufzubocken. Nicht übel! Die durchdrehenden Vorderreifen im
Rückwärtsgang gaben mir dann aber doch Grund etwas Abstand
vom Auto zu nehmen. Auch die Mannschaft interessierte sich vor dem
Einlaufen auf dem Platz brennend für das Malör und zog nach
einigen Blicken grinsend zum Aschegeläuf ab. Es war ein richtiges
Mistwetter. Der Regen wollte kaum aufhören und die
Befürchtungen dass das Oberligaspiel am Nachmittag abgesagt wird,
wurden immer größer. Der Platz entwickelte sich zu einer
riesigen roten Wasserpfütze und machte es den Spielern nicht
besonders angenehm ihrem Hobby nachzugehen. Verfolgt wurde das
Spektakel von knapp 30 Zuschauern, wobei ein Teil davon das Spiel aus
dem Vereinsheim des A-Ligisten schauen konnte. Bei diesem Wetter wohl
auch deutlich gemütlicher! Ach ja, der Kübel konnte
inzwischen wieder schadlos vom Auto befreit werden und steht wohl heute
noch vor den Toren des Jahnplatzes.
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