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Von
Schlaf konnte keine Rede sein, denn um 02:30 Uhr ging schon wieder der
Wecker. 1,5 Stunden später sollte in Minden die Assi-Ticket-Fahrt
nach Polen angetreten werden. Hier in Minden komplettierte dann auch
Ingmar die Runde. Recht schnell zeichnete sich eine Verspätung ab
und so kam es dann auch dass der Anschlusszug in Braunschweig verpasst
wurde. Merda! Die Beschwerde im Reisecenter brachte lediglich einen
Verspätungsschein, welcher nun rein gar nichts wert ist. Egal, nun
ging es rein in den nächsten InterCity richtung Berlin um sein
Glück zu versuchen. Und siehe da, Verspätungsgutschein und
Jörgs legendäre Mitleidsshow bei der Schaffnerin brachten uns
eine kostenlose Weiterfahrt ein. Von Berlin ging es nun
weiter zum
Grenzbahnhof
Frankfurt/Oder. Laut Aussage am Schalter sollte die zweistündige
Fahrt mit der RegionalBahn nach Opalenica knapp 13 Euro kosten. Nee
nix da, liebe Merda DB, wir sind doch hier nicht in Castrup-Rauxel! Im
Zug
bei der polnischen Schaffnerin waren es dann
vor Abfahrt des Zuges nur 18
Zł (ca.
4,70 EUR) pro Person. Wobei die Betonung auf
Zloty liegt, denn Euro wurden gar nicht angenommen. Da wir allerdings
nicht genügend Zloty dabei hatten, sah
man sich schon wieder
aussteigen, ehe ein hilfsbereiter älterer Pole uns
freundlicherweise die Tickets kaufte um ihn das Geld dann in Euro zu
geben. Sehr nett! Gegen 12:30 wurde dann Opalenica erreicht, ein
kleines Städtchen 40 km westlich von Poznan. Nach der
Orientierung und Währungs-Beschaffung konnte auch schon eine
kleine Fress- und Trinkbude angesteuert werden ehe es eine dreiviertel
Stunde vor Anpfiff die wenige hundert meter weiter zum Stadion ging.
Hier sollte es heute ein Pokalspiel zwischen Viertligist Promień
Opalenica und Drittligist Miezko Gniezno geben. Das Stadion
verfügt seit wenigen Monaten über 1.200 Sitzschalen, hat
sonst aber nichts nennenswertes zu bieten. Die 5
Zł
Eintritt konnten in zwei als Kassen genutzte Autos vor dem Eingang
gelöhnt werden. Nach einer Weile trudelte auch der Gästemob
in
Form von 15 Leuten ein, welcher dann während des Spiels
öfters mal Gesänge einstimmte. Heimfans gab es bis auf einige
vereinzelte Schalträger nicht. Das Spiel war okay und der Gast
siegte erwartungsgemäß. Vor dem Spielende hieß es dann
schon wieder Abschied vom Miejski nehmen, denn um 17:03 Uhr sollte der
InterRegion nach Poznan zur Abfahrt bereit stehen. Tickets wurden schon
nach der Ankunft besorgt, mit 13
Zł (3,35
EUR) pro Person inklusive Reservierung war man dabei. Ein
Nahverkehrszug hätte knapp die hälfte gekostet, nur musste
man ja fix nach Poznan da dort um 18:15 schon Anpfiff war.
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