SV Alemannia Salzbergen
1 - 2 VfL Weiße Elf Nordhorn
18. Februar 2007
Sonntag, 15:00 Uhr
Bezirksliga Weser-Ems 3 (Südwest)
(7. Liga)
150 Zuschauer
(15 Gäste)

Sportplatz Ahlder Damm (5.000)
Ahlder Damm 16
48499 Salzbergen
Niedersachsen
Einen hohen Unterhaltungsfaktor hatte auch dieses Spiel. Die Alemannen aus Salzbergen empfingen als Tabellenletzter den Viertplatzierten von VfL/WE Nordhorn. Die Gäste schafften es allein in den ersten 30 Minuten drei mal den Ball im gegnerischen Netz zu platzieren, doch jedes mal wurde auf Abseits gepfiffen. Beim ersten Treffer stoppten die Gästespieler- und Anhänger recht schnell ihren Jubel, da erkannt wurde dass Abseits gepfiffen wurde. Einzigst der Torschütze freute sich noch und hüpfte weiterhin sekundenlang mit Freudesschreien über den Platz um den Erfolg zu feiern. Aber irgendwann erkannte auch er dass es weiterhin 0-0 stand und er sich nicht in die Torschützenliste eintragen durfte (schlaues Kerlchen). Dann kurz vorm Ende der ersten Hälfte: Foulelfmeter für Nordhorn und Rot für einen Salzberger Spieler! Der Schütze tritt an, schießt und versenkt den Ball ins Tor! 0-1! Nein, denn der Schiri lässt wiederholen. Zweiter Versuch: Daneben! Aber schon wieder pfeift der Schiri zurück. Dritter Anlauf: Diesmal hält der Keeper! So langsam kocht es auf beiden Seiten bei den Spielern: Tumulte im Strafraum, was diesmal Rot für einen Nordhorner zur Folge hat. Kurz nach Wiederanpfiff fiel dann der längst verdiente Siegtreffer der Gäste. Nach 85 Minuten handelte sich ein zweiter Gästespieler eine rote Karte vom mehr als kleinlichen Schiedsrichter ein. Trotzdem konnte kurz darauf auf 0-2 erhöht werden. Etwa 95 Minuten waren gespielt als Salzbergen dann noch einen Elfer zugesprochen bekam und verwandelte. Danach war aber endgültig Schluss. Angenehmes Spielchen, ebenso wie die riesige Bratwurst für 1,50 Euro und den Ground. Zwar gibt es hier keinerlei Tribünen, doch der Wall auf den beiden Geraden sowie in einer Kurve geben dem Sportplatz einen angenehmen Flair. Auf einer Geraden wird der Wall durch eine zweite Werbebande geziert (Doppelstöckiger Wall sozusagen), dieser obere Bereich kann über eine Treppe erreicht werden, welche zur Seite mit Ziersteinen abgeschlossen wird. An die 5.000 Zuschauer dürften auf dieser weitläufigen Anlage sicherlich einen (unüberdachten) Stehplatz finden. Fazit: Netter Sonntag nachmittag und eine gute Alternative zur Fernsehcoach.

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