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Wieder
in Haren angekommen fanden wie gleich neben einer Shell-Tanke die
Einfahrt zum Stadion Esserberg. Das Stadion des niederländischen
Landesmeisters von 1920 "Be Quick 1887" gehört definitiv zu den
besten des Landes, zumindest wenn man alte Stadien den neuen
Kommerz-Arenen vorzieht. Die Haupttribüne fasst auf ihren
Bänken knapp 2.000 Zuschauer. Die Stufen neben der Tribüne
sind schon so ramponiert, dass dort eine etwas ungewöhnliche
Holzkonstruktion drauf gesetzt wurde welche nun Stehplätze bietet.
Die knapp 14 schmalen Stufen auf den Hintertorseiten und 19 auf der
Gegengerade sind noch zugänglich, allerdings teilweise schon so
schief dass sie nicht mehr als Stehplätze genutzt werden
können. Sehr Schade dass solche Grounds eine Seltenheit geworden
sind. Be Quick spielt hier seit 1921, damals noch in der höchsten
Spielklasse. Heute ist es die höchste Klasse des
Amateurfußballs, in der gespielt wird. Nach einer
Schweigeminute konnte das Spiel gegen Raalte vor knapp 220 Zuschauern
beginnen. So etwas wie Stimmung war absolute Fehlanzeige, auf dem
Rugbyfeld nebenan war eindeutig mehr los. Und das Salz in der Suppe -
ein Tor - gab es leider auch nicht. Dabei gab es auf beiden Seiten
einige recht gute Chancen. Trotzdem ein Spielbesuch der gefallen hat,
denn in solch einem Stadion schaut man sich doch gerne ein Spiel an.
Nach dem Schlusspfiff konnte es dann so langsam wieder richtung Emsland
gehen. Ingmars Tankstopp in Stadskanaal ermöglichte mir noch einen
Ausreisser zum 200 Meter entfernten Sportpark des SC Stadskanaal zwecks
Groundspotting, immerhin gab es hier noch eine kleine Tribüne.
Nach dem Tanken fix zurück zum Auto, und schon konnte es
weitergehen. Nun gab es erstmal die Schlussphase des Handball
WM-Finales auf die Ohren. "Deutschland ist Weltmeister", na das
hört sich doch gut an.
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