VfL Wolfsburg II
0 - 0 SV Meppen
2. Dezember 2006
Samstag, 14:00 Uhr
Oberliga Nord
(4. Liga)
140 Zuschauer
(70 Gäste)
VfL-Stadion am Elsterweg (17.600)
Elsterweg 5
38446 Wolfsburg
Niedersachsen
Knapp 30 Zugfahrer machten sich heute auf den Weg zum Spitzenreiter in die Volkswagen-Stadt. Nach dem Regionalligaabstieg 2004 und dem 3. Platz in der vergangenen Saison wollen die kleinen Wölfe wohl noch einmal in die Liga 3. Dabei haben sie doch tatsächlich das Kunststück geschafft als aktueller Tabellenführer auf dem letzten Platz der Zuschauertabelle zu landen, noch weit hinter den anderen Reserveteams. Aber wer selbst in der Bundesliga nur Zuschauer durch Freikarten des Autoherstellers ins Stadion bekommt... Na ja, absolut sinnloser Verein ohne Tradition und halt ohne viele Fans!

Auch heute fanden nur offizielle 120 und durchgezählte 140 Zuschauer den Weg ins Stadion, darunter 70 Emsländer. 1.-6. hieß es nun also. SVM-Keeper Antczak konnte sich nach knapp 10 Minuten bereits glänzend auszeichnen, in dem er einen Freistoß parierte. Überhaupt war er heute mal wieder der absolute Rückhalt für eine defensiv eingestellte Meppener Elf. Gegen Ende der ersten Hälfte dürfte Meppen dem Siegtreffer wohl noch ein Tick näher gewesen sein als die Gastgeber. Auch in der zweiten Hälfte gab es noch nennenswerte Chancen. Doch es blieb beim 0-0. Nun steht die 0 hinten bereits seit 520 Minuten! Super SVM! Die Gästeanhänger sorgten heute auf der überdachten Stehtribüne für recht gute Stimmung. Über knapp 80 Minuten des Spiels gab es Support. Während der letzten 20 Minuten plus dem Auslaufen der Spieler wurde "Auf gehts Meppener Jungs (3 x), schiiiiesst ein Tor für uuuns" durchgesungen. Die Stimmung war also durchaus gut und man wünschte sich dass es auch bei Heimspielen so wäre. Die Zaunfahnen wurden heute aufgrund der Solidarität zu Amisia Ultrá Meppen und deren Inhaftierungen während des Ramlingen-Spiels ALLE Kopfüber geflaggt (9 Stück). Heimfans waren heute keine da, höchstens 4-5 Schalträger. Dabei sollen heute doch nur 350 Wolfsburger ihr Team nach Dortmund begleitet haben. Das VfL-Stadion am Elsterweg hat sich seit meinem letzten Spielbesuch nicht verändert. Die Haupttribüne in J-Form bietet zahlreiche Sitzschalen und lädt davor zum Stehen ein, genau wie in der Kurve an der auch die ehemalige Anzeigetafel steht. Die zweite Tribüne steht auf der Gegengerade und bietet hauptsächlich überdachte Stehplätze an. 5.100 Sitzplätze stehen 12.500 Stehplätze gegenüber.

Die Rückfahrt verlief ziemlich langwierig, zumal man in Hannover und in Rheine jeweils mehr als eine Stunde Aufenthalt hatte. Doch um 23 Uhr war man dann wieder Zuhause und konnte sich über eine gelungene Auswärtsfahrt und einen Punkt beim Tabellenführer freuen.

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