4. November 2006
Samstag, 16:30 Uhr
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Testspiel
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19 Zuschauer
(7 Gäste)
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Fritz-Ziesener-Fußballpark - Platz 2 (900)
Philosophenweg 2
31139 Hildesheim-Ochtersum
Niedersachsen |
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Oh oh, was
hab ich mir da bloß wieder gedacht. Ein C-Junioren-Testkick
zweier fremder Teams auf einem Nebenplatz 250 km vor der Haustür -
absoluter Hardcore! Doch wie kam es dazu? Nach Verlassen des
Friedrich-Ebert-Stadions sah ich ein paar Kleinwüchsige auf dem
benachbarten Platz wie sie sich aufwärmten. Normalerweise kein
Grund da zubleiben. Doch da man noch geschlagene zwei Stunden auf den
Zug warten musste und man sich die Innenstadt bereits am Mittag ansehen
konnte, blieb man zwecks Bestaunens eines rollenden Balles. Die etwas
außergewöhnliche Anlagenbezeichnung
"Fritz-Ziesener-Fußballpark" (laut Plakat der Kreisliga-Herren)
tat sein übriges. Es sollte also auf dem Nebenplatz gekickt werden
welcher immerhin über zwei Tore sowie Flutlicht verfügt. Was
braucht man mehr?!? Der Hauptplatz hat zwar auch keinen Ausbau,
allerdings einen richtig schicken Biergarten
am Vereinsheim. Das Spiel der beiden U15-Teams war Ersatz für das
gestern ausgefallene Punktspiel in Hildesheim-Neuhof. Der Gastgeber
ging nach 20 Minuten mit 1-0 und Führung, es folgte das 1-1 der
"Kirschen" und nach dem Seitenwechsel das 1-2 und 2-2. Während des
Spiels wurde man noch bestens von drei umherstehenden Muttis
unterhalten. Eine davon schien sehr viel Spaß daran gehabt zu
haben bei ihrem Nachbarn zu klingeln und nach dem öffnen ein
Kehrblech Sand und Dreck in den Flur zu kippen, nur weil er mal meinte
dass sie nicht immer so viel Dreck hinterlassen solle. Ohne Worte! Den Schlusspfiff erlebte man nicht mehr, da es
irgendwann
hieß im Laufschritt zum Hauptbahnhof zu kommen. Um 18:15 saß man im Zug gen Hannover wo dann
erstmal
die neue LIDL-Filiale in der unteren Bahnhofspromenade nahe Gleis 14
inspiziert wurde, hat immerhin wochentags bis 21:30 Uhr und sonntags
bis 21 Uhr geöffnet (für alle sparsamen Bahnfahrer die in
Hannover umsteigen). Der nächste Umstieg war in Rheine, hier hatte
man stolze 70 Minuten Aufenthalt, welche mit einem Burger-King-Besuch
inklusive kostenloser Internetnutzung sowie dem Lesen eines
Hopping-Zines auf dem Sims des ehemaligen Fahrkartenschalters (gibt ja
sonst keine Sitzplätze im Bahnhofsgebäude) rumgebracht wurden.
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