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| Bericht | ||||||
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Aufgrund
der chronischen Monatsenden-Pleite, sollte heute der
nächstgelegene noch nicht besuchte Non-League-Ground besucht
werden. So setzte man sich in die S-Bahn und fuhr bis Seelze. Von hier
aus mussten nun noch rund 3 km zu Fuß zurückgelegt werden,
um zum Wilhelm-Langrehr-Stadion in Garbsen-Havelse zu gelangen.
Frühzeitig
wurde der Ground erreicht. Leider musste man feststellen,
dass der Eintritt hier nicht, wie noch vor ein paar Jahren,
sponsorenfinanziert
und somit kostenlos ist. Nachdem 2,50 Euro für einen
ermäßigten
Stehplatz entrichtet wurden warf man einen genauen Blick auf das
Stadion.
Dabei bemerkte man auch dass auf einem der Nebenplätze noch ein
Spiel
der zweiten Mannschaft stattfand und ging rüber. Hier gab es sogar
noch einen richtig netten Ausbau in Form von einigen
Stufen an den Hintertorseiten der drei Spielfelder.
Zurück
zum Hauptplatz: Es gibt zwei Tribünen. Zum einen die
Sitzplatztribüne
mit einigen Reihen von Bänken, die circa zweidrittel einer
Längsseite
in Anspruch nimmt. Zur einen Seite daneben befindet sich das Clubheim,
zur
anderen noch ein paar Stufen. Oben auf die Tribüne wurde einfach
mal
so ein Container gesetzt, hier fungiert der Stadionsprecher. Neben der
Stadionbezeichnung ist auch der aktuelle Spielstand abzulesen (durch
aufgehangene Tafeln).
Auf der kompletten Länge der Gegengerade steht eine
überdachte
Stehplatztribüne. Unüberdachte Stehränge gibt es noch in
einem Hintertorbereich. Die langgezogenen Tribünen und
Aufgänge
an der Stehplatztribüne erinnern doch irgendwie arg an Stadien in
den
Niederlanden.
Auf
der Stehplatztribüne fand sich heute der TSV-Fanclub ein, welcher
während des Spiels mit vier Trommeln supportete und hin und wieder
ein "T-S-V" von sich gab. Für Landesliga-Verhältnisse recht
ordendlich! Es bleibt aber noch zu sagen dass es vor einem Jahrzehnt
sogar noch Profifußball in Garbsen zu sehen gab. Denn in der
Saison 1990/91 spielte der Club in
der 2. Bundesliga. Im Laufe der Zeit rutschte man immer weiter ab, bis
in
die sechste Spielklasse vor zwei Jahren.
Nach
rund 20 Minuten konnte der TSV den Führungstreffer erzielen. Rund
15 Minuten später kam der Ausgleich. Das 2-1 für das Heimteam
war besonders schön anzuschauen: Ein Lupfer aus 20 Metern
über
den Torwart hinweg. Die zweite Halbzeit war dann schon ein
Selbstläufer,
es wurde verdient mit 4-1 gesiegt. Mit dem Schlusspfiff wurde der
Rückmarsch
nach Seelze in Angriff genommen. Noch 40 Minuten S-Bahn und die Heimat
war wieder erreicht.
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| Grounddaten | ||||||
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| Fotos | ||||||
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